Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wer kann die Angebote nutzen?

Grundsätzlich richten sich unsere Angebote an alle Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Lübeck, deren Lehrlinge und Gesellen sowie handwerkliche Institutionen aus dem Kammergebiet. Bei einigen Projekten gibt es Einschränkungen, die sich aus den Förderprogrammen ergeben (am Projekt ArTeMa können z.B. nur Lehrlinge aus Ostholstein/Plön und Lübeck teilnehmen).
Anfragen aus anderen Organisationen und Gebieten sind zum Teil möglich.
Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne - in den Räumlichkeiten der Handwerkskammer oder vor Ort.

Wie lange im Voraus muss ich mich um das Auslandspraktikum bewerben?

Fit für Europa: Dies ist abhängig vom Förderprogramm, der vorgesehenen Dauer des Auslandspraktikums und vom Wunschland. Eine Vorlauf- und Planungszeit von mindestens 3-4 Monaten ist empfehlenswert. Eine Bewerbung ist jederzeit möglich.

MoiNN und ArTeMa: Es gibt eine feste Anmeldefrist, die im Internet veröffentlicht wird. In der Regel endet diese 2-3 Monate vor Beginn der Gruppenfahrt.

Muss ich für das Praktikum Urlaub nehmen?

Das Praktikum ist ein Arbeitsaufenthalt. Folgende Möglichkeiten sind mit dem (Ausbildungs-)Betrieb abzusprechen: Freistellung von Betrieb, Freistellung und Urlaub, nur Urlaub. Bitte beachten Sie, dass die Berufsgenossenschaft bei Arbeitsunfällen im Urlaub keine Leistungen zahlt.

Welche Sprachkenntnisse sind erforderlich?

Bei ArTeMa und MoiNN reichen Englisch-Grundkenntnisse. Eine Beherrschung der jeweiligen skandinavischen Sprache wird nicht vorausgesetzt.

Wenn Sie ein individuelles, mehrwöchiges Praktikum absolvieren wollen, empfehlen wir Ihnen, Grundkenntnisse der Landessprache zu besitzen.

Was ist versicherungsrechtlich zu beachten?

Da das Ausbildungs-/Angestelltenverhältnis unverändert bleibt, wird regulär in die Sozialversicherung eingezahlt. Bei Freistellungen enden die Sozialversicherungen allerdings nach 4 Wochen, dann sind freiwillige Beträge oder eine im Ausland abgeschlossene Versicherung möglich. Im europäischen Ausland besteht in der Regel auch der Krankenversicherungsschutz weiter. Finanziert man sein Auslandspraktikum über ein Förderprogramm werden darüber meistens alle nötigen Versicherungen für den Aufenthalt abgeschlossen (Auslandskrankenversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung). Für längere Aufenthalte lassen Sie sich von der Krankenkasse die Entsendebescheinigung A1 ausfüllen. Eine Meldung bei der Berufsgenossenschaft wird empfohlen.

Bei ArTeMa und MoiNN wird eine extra Kranken- Unfall sowie Reisegepäckversicherung für die gesamte Gruppe abgeschlossen.

Wie kann der Auslandsaufenthalt dokumentiert werden?

Der Auszubildende führt sein Berichtsheft weiter und schreibt einen Abschlussbericht für die fördernde Stelle. Der Auslandsaufenthalt, der über ein Projekt der Handwerkskammer Lübeck absolviert wurde, wird mindestens durch den Europass Mobilität zertifiziert.

Kommen zusätzlich zum Eigenanteil weitere Kosten auf mich zu?

Bei ArTeMa gibt es keinen Eigenanteil. Die Teilnehmer müssen nur ein persönliches Taschengeld einplanen.

Bei MoiNN sind die Teilnehmer durch den Eigenanteil von 80 Euro komplett versorgt (Vollverpflegung, Reisekosten, Freizeit- und Kulturprogramm, vorbereitender Sprachkurs). Hinzu kommt das persönliche Taschengeld für den privaten Verbrauch sowie An- und Abreisekosten zum Sprachkurs sowie Abfahrtspunkt.

Bei individuellen Praktika wird i.d.R. kein fester Eigenanteil erhoben. Die zusätzlichen Kosten werden individuell ermittelt (abhängig vom Förderprogramm und der Budgetplanung).

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